Why We Invest in Youth

See below for the German version of this article. 

Across different generations, there is a lot of discussion around “the youth”. Will they be able to find solutions to current topics and should they be left alone trying to do so? We believe: younger generations bring a multitude of ideas, interesting questions and important thoughts – however, they do need guidance, orientation and support in developing them. That is what we at The DO School aim to provide with our 24YOU youth development program. In this monthly article series, Alexander, Head of 24YOU, will explore his take on these big questions.

The world is changing rapidly and many global problems need to be solved. It would be unfair to leave all of that to the youth. Of course, younger generations are different; they do things differently and have different ambitions and goals. To add to that, there is this idea that there is a world of opportunity available to youth and we wonder: why don’t they make better use of that? 

Well, to paraphrase Adorno, more freedom also means more responsibility. Therefore, we can’t know for certain if more responsibility leads to more freedom. Isn’t it quite the opposite – the amount of decisions we have to make can be overwhelming. The fear of choosing the wrong option can often in fact feel paralyzing. 

Finding Your Purpose – At Any Age 

 

To make a good decision, we have to take responsibility, we have to know ourselves, what we want and why we want it (our purpose). Finding an answer to these questions around our values and inner drive is – even in your 40s – a big and exciting challenge. 

And instead of neglecting youth during this challenge, we choose to support them. We equip them with the skills and knowledge needed to build a better life for themselves and expand this value to our society and our planet. 

So what do teenagers and young people need? First of all, the commitment to join us in a program like 24YOU. And while they might ask themselves today: what do I want to do after school? Tomorrow it might be: how do I want to build my life? Our goal is not to deliver complete answers, but rather to address these questions and find the solutions together.  

That approach leads to two results: participants find the answers to some of the questions on their mind and they are equipped to answer future questions on their own. 

Sharing Knowledge in a Changing World

 

Most of all, the programs help us to learn from each other. Young adults today are the first generation to grow up with smartphones, fake news and chatbots. And we seem to expect that because of this, they’ll intuitively know how to manage cultural shifts such as digitalization. But it is not that easy! Many teenagers have limited experience with collaborative working methods or how digitalization can be used for a good cause. Of course, they are quicker and better at using a smartphone, but do they understand the power that comes with it? That is why we bring generations together, enable them to learn from each other and face this rapidly changing world together. 

Over the next few months, I want to use this space to share my experiences throughout seven rounds of the 24YOU program with more than 130 teenagers, as well as my overall learnings from working in youth programs for over 20 years. 

I am Alexander, I grew up with sports, love the intensity of sail regattas, believe in the power of youth and community, and lead The DO School youth programs. I am looking forward to taking you along on this journey and hearing your thoughts and questions.

Viel wird in den unterschiedlichsten Generationen über “die Jugend” diskutiert. Ob sie es schaffen werden, Probleme zu lösen, ob man sie einfach mal machen lassen sollte? Wir glauben: die junge Generation bringt zahlreiche Ideen, spannende Fragen und wichtige Ansätze mit – trotzdem benötigen sie manchmal jemanden, der ihnen darin eine Orientierung und Unterstützung gibt. Das tun wir, The DO School, mit unserem Programm 24YOU. Alexander, in seiner Rolle als 24YOU Programmleiter, wird darin immer wieder auch in seiner eigenen Sicht auf grosse Fragen herausgefordert.

Die Welt verändert sich und viele Probleme sind zu lösen. Dabei wäre es unfair, alles der Jugend zu überlassen. Sicher, die Jugend ist anders und sie macht vieles anders und möchte viel anders. Und überall ist die Idee, dass die Jugend doch alle Möglichkeiten hat und es wird sich gewundert: Warum macht sie denn nichts daraus? 

Nun, frei nach Adorno, bedeutet ein mehr an Freiheit auch ein mehr an Selbstverantwortung. So ist nicht immer klar, ob dieses mehr an Möglichkeiten auch wirklich ein mehr an Freiheit ist. Oder ist es nicht sogar umgekehrt so, dass die Fülle an zu treffenden Entscheidung zu erdrückend sein kann (Freiheitskompetenz)? Dass die Angst davor, etwas falsch zu machen, eher lähmt?

Den eigenen Purpose finden – in jedem Alter

 

Und um gut zu entscheiden, muss ich Verantwortung übernehmen, muss ich in mir gefestigt sein, muss ich wissen, was ich jetzt im Moment möchte, muss ich wissen, warum ich etwas möchte (meinen Purpose). Und diese Frage nach unseren Werten, nach dem, was uns antreibt, sind wir uns selbst gegenüber ehrlich, ist auch für mich mit Mitte 40, immer wieder eine ziemlich große und spannende Herausforderung. 

Also, statt immer mehr zu erwarten, sind wir angetreten, ganz im Sinne unseres Selbstverständnisses, die Jugend zu unterstützen. Sie mit den Kompetenzen auszustatten, damit sie für sich ein gutes Leben gestalten und damit auch generell einen Mehrwert für die Gesellschaft und den Planeten leisten können. Denn wie soll ich etwas können, was mir von niemandem gezeigt wurde? Von gestellten Erwartungen allein ist noch niemand besser geworden. Diese Unterstützung heißt für uns, den Weg ein Stück verbindlich gemeinsam gehen.

Alles, was es von den Jugendlichen erst einmal braucht, ist der Wille, diesen Weg in einem Programm wie 24YOU mit uns zu gehen. Und ist die Frage heute: Welchen beruflichen Weg soll ich nach der Schule einschlagen? So ist sie morgen vielleicht: Wie soll ich mein Leben gestalten? Wir wollen keine fertigen Antworten liefern, sondern vielmehr Fragen stellen und gemeinsam Antworten finden. 

Dies hat zwei Effekte: die Teilnehmer*innen finden Antworten auf ihre momentanen Fragen und lernen zweitens, wie sie mit den zukünftigen Fragen umgehen können. 

Gemeinsam für die Zukunft lernen

 

Daneben lernen wir vor allem auch voneinander. So ist dies doch die erste Generation, welche mit Smartphone, Fake News, Bots usw. aufwächst. Und irgendwie jeder erwartet: Sie werden diese Veränderungen (Megatrends) wie z. B. die Digitalisierung schon managen. Aber das ist nicht so einfach. Sie haben wenig Erfahrung, wie es ist zusammenzuarbeiten und für was diese Digitalisierung eigentlich gut ist. Denn das Bedienen des Smartphones können sie bestimmt besser, aber es bleibt Raum, dieses als ein mächtiges Werkzeug zu erkennen. Und so ist voneinander zu lernen das entscheidende, wenn wir  “Generationen” zusammenbringen und auf die sich rasant verändernde Welt mit all ihren Herausforderungen gemeinsam reagieren und Antworten zu finden.

Was ich hier stellvertretend regelmäßig über die nächsten Monate berichten möchte, sind unsere Erfahrung aus dieser gemeinsam Reise nach sieben Programmen 24YOU, mit über 130 Jugendlichen, und meiner persönlichen Erfahrung aus 20 Jahren Zusammenarbeit mit Jugendlichen in verschiedenen Kontexten. 

Ich bin Alexander, im Sport groß geworden, als Trainer im Segel – Regattasport die Intensität des Sports liebend, an die Power der Jugend und des Gemeinsamen glaubend und bei der DO School Leiter des 24YOU Programms. Seid gespannt und ich freue mich darauf, einen Betrag zu geben und viele Meinungen, Reaktionen zu bekommen.

ALEXANDER KIESEL

ALEXANDER KIESEL

Head of 24YOU

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